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Das über ein Jahr hin breit angelegte Projekt ist mit dem Ende der Ausstellung am
22. Dezember 2010 abgeschlossen. Acht Wochen lang gab es die Möglichkeit, sich anhand von
Bildern, Texten und Berichten »aus erster Hand« ein eigenes Bild der Auswirkungen von
staatlichem Rassismus und Antisemitismus in der Zeit der NS-Diktatur zu machen.


Die Ausstellung und die damit verbundenen Zeitzeugenbegegnungen wurden von
2.349 SchülerInnen aller Schularten, von Hauptschulen, Realschulen, beruflichen Schulen,
Gesamtschulen, Gymnasien und Schulen des zweiten Bildungswegs, aus der Stadt und der
Umgebung besucht. Daneben haben ca. 1500 Erwachsene die Ausstellung gesehen und an
den Veranstaltungen im Begleitprogramm teilgenommen.
Kurzinformationen zu den Lebenswegen der geladenen Zeitzeugen und zu den Inhalten der
Vorträge finden sich im kommentierten Programmheft.

Für das Projekt verantwortlich waren:
Monika Rappenecker (Katholische Akademie)
Rosita Dienst-Demuth (Geschichtswerkstatt an der Lessing-Realschule Freiburg)
Jürgen Baumeister (Media Factory, Freiburg)
Robert Krais (Deutsch-Israelischer Arbeitskreis südlicher Oberrhein, Ettenheim)

Nach Abschluß des Freiburg-Projektes steht die Ausstellung in Form der Bild- und Texttafeln für
den weiteren Einsatz an Schulen und in Jugendorganisationen vor allem in Baden-Württemberg
zur Verfügung. Sie kann so zu weiterer Spurensuche an anderen Orten anregen. Eine
Materialsammlung mit Literaturhinweisen zur Weiterarbeit im Unterricht und in der Jugendarbeit
ist in Planung.
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Ort:
Freiburg, Kath. Akademie, Wintererstr. 1

Dauer der Ausstellung:
21. Oktober 2010 – 22. Dezember 2010


Naziterror

»Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.«
(Roman Herzog 1996)
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